Slawische und deutsche Kolonisation

Nach dem Auszug der Langobarden 568 n. Chr. besiedelten unser Land slawische Völker, die mit den späteren von Karl dem Großen ins Land gerufenen bayrischen und fränkischen Ansiedlern friedlich zusammenlebten; sie sind als Gründer des Ortes anzusehen, was im Ortsnamen (bayrische Kolonisten mitten im slawischen Gebiet) einen deutlichen Niederschlag fand. 863 wird erstmals die Schwarza als "suarzaha" (= Schwarza oder Dunkelarche) urkundlich genannt.

Im 10. und 11. Jhdt. kam es zu Zeit der Köttlacher Kultur; einer germanisch-slawischen-magyarischen Mischenkultur, deren Ausläufer bis nach Payerbach und Reichenau reichten, zu einem neuerlichen Erzabbau - diesmal auf Spateisenstein - in unserem Gebiet.

Die slawisch-deutsche Mischkultur hat uns zahlreiche Orts-, Fluss- und Flurnamen hinterlassen.